Die Stiftung benevol Graubünden vernetzt Freiwillige mit sinnstiftenden Einsätzen – auch für Unternehmen. Mit Corporate Volunteering können Firmen gesellschaftliche Verantwortung übernehmen und ihre Mitarbeitenden sowie ganze Teams stärken. Massgeschneiderte Workshops und der Prix benevol Graubünden bieten zusätzliche Impulse für nachhaltiges Engagement.
Die Schweiz bietet in vielen Bereichen hervorragende wirtschaftliche Rahmenbedingungen. Gleichzeitig haben die jüngsten Veränderungen im internationalen Umfeld Auswirkungen auf die Wettbewerbsfähigkeit der Schweiz. Der Bundesrat will seine wirtschaftspolitische Agenda vorantreiben und setzt den Schwerpunkt auf regulatorische Entlastung der Unternehmen.
Unsere Dachverbände economiesuisse und SAV lancieren gemeinsam weiteren Partnern die Plattform «civic», eine neue digitale Infrastruktur zur Unterstützung der Unterschriftensammlung für Initiativen, Referenden und Petitionen, die das liberale Erfolgsmodell Schweiz stärken. «civic» will die Stimme all jener hörbarer machen, die sich für konstruktive Vorschläge und langfristige Lösungen für eine erfolgreiche Schweiz einsetzen. Mit der neuen Plattform wird die Zusammenarbeit der bürgerlich-liberalen Akteure sowie die Kampagnenschlagkraft der Wirtschaft weiter gestärkt.
Das Freihandelsabkommen (FHA) der Europäischen Freihandelsassoziation (EFTA) tritt auf den 1. Oktober 2025 in Kraft. Importe aus Indien in die vier EFTA-Länder (Schweiz, Norwegen, Island und Liechtenstein) werden dann sofort von Zöllen befreit. Zölle auf Exporte nach Indien werden schrittweise gesenkt.
Die Schweiz konnte innert Frist keine Vereinbarung mit den USA zur Beilegung des Zollkonflikts abschliessen. Der Zollsatz von 39 Prozent ist somit ab dem 7. August 2025 in Kraft. Mit einem News-Ticker sowie einem Q&A und hilfreichen Links informieren wir Sie über die neusten Entwicklungen und die wirtschaftlichen Folgen für die Schweiz. Für unternehmensspezifische Fragen zu den US-Massnahmen auf das Exportgeschäft wird eine Hotline betrieben.
Unser neuer Jahresbericht ist online – kompakt und übersichtlich mit unseren Zahlen und Fakten aus 2024. Wir berichten über die Wirtschaft im Kanton Graubünden und informieren über unsere Verbandstätigkeit und -organisation. Viel Freude bei der Lektüre!
Die USA erheben ab dem 5. April 2025 Basiszölle in der Höhe von 10 Prozent für alle Importe. Die zusätzlichen länderspezifischen Zölle von bis zu 49 Prozent gegen einzelne Handelspartner („reciprocal tariffs“) wurden am 9. April 2025 vorerst für 90 Tage ausgesetzt und die Frist sodann bis zum 1. August 2025 verlängert. Obschon die Diplomatie Zeit zum Arbeiten bekommen hat und eine weitere Eskalation für den Moment eingedämmt werden konnte, bleibt die Unsicherheit für die Weltwirtschaft bestehen. Auch die Basiszölle von 10 Prozent sind weiterhin eine hohe Zollbelastung und für die Schweiz ungerechtfertigt.
Die EFTA-Länder (Schweiz, Island, Liechtenstein und Norwegen) und die südamerikanischen Mercosur-Staaten haben am 2. Juli ihre Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen abgeschlossen. Damit sollen knapp 95 Prozent der Schweizer Ausfuhren von Zöllen befreit werden.
In unserer Rubrik «HKGR Meinungen» kommen unsere Mitglieder und Partner zu Wort. Hier finden Sie Kommentare, also persönliche Stellungnahmen, die zu aktuellen Themen und Debatten Position beziehen. So unser Vorstandsmitglied Haempa Maissen in seinem Blog «Gedanken zum Arbeitsplatz», im Juli 2025 unter dem Titel «Die stille Kraft der Zufriedenheit».
Mehr Praxis, weniger Theorie - es braucht mehr Unternehmer:innen in der Politik! Denn obschon Unternehmen von vielen politischen Entscheidungen direkt betroffen sind, mangelt es in politischen Debatten oft an Praxisbezug. Deshalb hat die HKGR gemeinsam mit den weiteren Dachorganisationen der Wirtschaft Graubünden das Projekt «Unternehmer:innen machen Politik» lanciert, welches den Mehrwert der politischen Arbeit für Unternehmen aufzeigt und das Ziel verfolgt, das politische Engagement von Unternehmer:innen, Führungskräften und Mitarbeitenden zu fördern und zu unterstützen.
Arbeitsunfähigkeiten und Krankschreibungen stellen Schweizer Unternehmen vor erhebliche Herausforderungen und verursachen hohe Kosten. Umso wichtiger ist es, Mitarbeitende mit gesundheitlichen Einschränkungen im Arbeitsprozess zu halten oder ihre rasche Rückkehr in den ersten Arbeitsmarkt zu ermöglichen. Hier setzt das «reWork Profil» an - das neue branchenspezifische Online-Tool für KMU steht ab sofort kostenlos zur Verfügung.
Unser Dachverband economiesuisse erwartet, dass das Wachstum vorerst unter Potenzial bleibt und rechnet für 2025 mit 1,1 Prozent, für 2026 mit 1,4 Prozent. Die Arbeitslosigkeit dürfte 2026 auf 3,1 Prozent steigen. Grund sind die geopolitischen Unsicherheiten und die US-Zollpolitik, wobei dies vor allem die Exportwirtschaft belastet, während der Dienstleistungsbereich stabiler ist.
Das Amt für Migration und Zivilrecht Graubünden bietet neu eine digitale Schnittstelle zum bereits bestehenden Online-Schalter an, mit der sich Gesuche für ausländerrechtliche Bewilligungen direkt aus der HR-Software einreichen lassen.
Am 29. Oktober 2025 verleiht das Jungunternehmenforum den Founder-Award Graubünden und den Tech-Startup-Award Südostschweiz. Beide Preise sind mit 3'000 Franken dotiert und alle Finalist:innen erhalten Medienpräsenz und einen professionellen Videoclip über ihr Unternehmen. Bis am 31. August 2025 können sich Startups für die Awards bewerben.
Mit der aktualisierten Ausgabe des KMU-Handbuchs «Beruf und Familie» erhalten Betriebe praktische Empfehlungen zur Verbesserung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Gemeinsam mit dem Schweizerischen Arbeitgeberverband begrüsst die HKGR die Empfehlungen, die dazu beitragen können, die Arbeitsmarktbeteiligung zu erhöhen und damit das Arbeitskräftepotenzial besser zu nutzen.
Das Amt für Berufsbildung bietet ab sofort neue Online-Dienstleistungen an: Interessierte können sich bequem online zum Berufsabschluss für Erwachsene anmelden sowie Gesuche um Nachteilsausgleich digital einreichen.
Stabilität, Lebensqualität, Zusammenhalt – die Schweiz bietet vieles, was nicht selbstverständlich ist. Genau daran erinnert die nationale WOW-Kampagne, initiiert von economiesuisse und getragen von über 50 Partnerorganisationen – darunter auch die HKGR.
Die Reform AHV 21 ist am 1. Januar 2024 in Kraft getreten und bringt für Arbeitgeber:innen bedeutende Neuerungen mit sich. Dieser Beitrag greift die wichtigsten Punkte dieser AHV-Reform auf und zeigt, wie sich Unternehmen im Wandel der AHV als attraktive Arbeitgeber:innen positionieren können.
Die «Lehre» wird weltweit als Erfolgsmodell wahrgenommen. Darauf dürfen wir stolz sein. Es muss gepflegt und konsequent weiterentwickelt werden. Nur so kann die Schweiz ihre Rolle als globales Vorbild behaupten. Christoph Mäder, Präsident unseres Dachverbandes economiesuisse, ordnet die Berufslehre in seinem "Standpunkt." vom 21. Mai 2025 ein und zieht die Rückschlüsse für das duale Bildungssystem in der Schweiz.