HK-News

HKGR Meinungen

In unserer Rubrik «HKGR Meinungen» kommen unsere Mitglieder und Partner zu Wort - mit persönlichen Perspektiven und Positionen zu aktuellen Themen und Debatten. So unser Vorstandsmitglied Haempa Maissen, Leiter Human & Organizational Performance Management der Weisse Arena Gruppe, mit seinem Blog «Gedanken zum Arbeitsplatz» in diesem Jahr unter dem Leitgedanke: «Mut zur Banalität».

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Supreme Court stoppt IEEPA-Zölle – Unsicherheit bleibt

Der US Supreme Court hat gewisse von US-Präsident Donald Trump verhängten Strafzölle für unrechtmässig erklärt. Die US-Regierung reagiert umgehend mit neuen Zollplänen. Für die Schweiz sinkt zwar der Zollsatz, doch die handelspolitische Unsicherheit für hiesige Firmen bleibt hoch.

FHGR-Magazin «Wissensplatz»: Nachhaltige Entwicklung

Hochschulen vermitteln nicht nur Fachwissen – sie prägen auch Werte, Perspektiven und verantwortungsvolles Handeln. Die neue Ausgabe des FHGR-Magazins Wissensplatz zeigt, wie die Fachhochschule Graubünden dieser Verantwortung gerecht wird und nachhaltige Entwicklung konsequent in Lehre, Forschung und Praxis verankert.

Schweiz behält AA1-Rating im Länderrisikoatlas 2026

Der Kreditversicherer Allianz Trade hat seinen Länderrisikoatlas 2026 veröffentlicht, mit welchem die wirtschaftlichen Aussichten, Risiken und Chancen in insgesamt 83 Ländern bewertet werden. Trotz Handelsspannungen sinken die globalen Länderrisiken insgesamt, die Schweiz behält ihr AA1-Rating.

reWork Learning - neue praxisnahe Module für Unternehmen

Mit dem neuen reWork-Learning-Modul steht ein neues Angebot zur Verfügung, das praxisnahes Know-how zur beruflichen Eingliederung und zum frühzeitigen Handeln vermittelt. Die Inhalte werden bedarfsgerecht von der IV Graubünden als Referate oder Workshops angeboten und sind im Rahmen der eingliederungsorientierten Beratung kostenlos.

Oxyle gewinnt den Green Business Award

Der Green Business Award von Green Business Switzerland zeichnet jedes Jahr Lösungen aus, die ökologischen Impact mit wirtschaftlichem Erfolg verbinden. Denn die Wirtschaft muss Teil der Lösung sein. Der diesjährige Green Business Award wurde am Freitag, 13.02.2026, am Impact Circle von Impact Gstaad verliehen. Der wichtigste Nachhaltigkeitspreis der Schweizer Wirtschaft geht an das Zürcher ScaleUP Oxyle .

Neue Informationsplattform: erfolgreich für öffentliche Aufträge bewerben

Öffentliche Aufträge unterliegen klar definierten rechtlichen und organisatorischen Vorgaben. Die neue interaktive Informationsplattform des Bundesamtes für Bauten und Logistik (BBL) bietet Anbieter:innen verständliche Grundlagen, praxisnahe Tipps und konkrete Hilfestellungen – von den rechtlichen Rahmenbedingungen bis zur Erstellung von Angeboten.

Christoph Mäder: Was kommt nach den Zöllen?

Die geopolitischen Spannungen und handelspolitischen Verwerfungen nehmen spürbar zu. Am Weltwirtschaftsforum in Davos wurde deutlich, wie sehr Machtpolitik und Protektionismus internationale Partnerschaften unter Druck setzen. Vor diesem Hintergrund stellt sich für die Schweiz dringlicher denn je die Frage nach der richtigen strategischen Antwort. Christoph Mäder, Präsident unseres Dachverbandes economiesuisse, ordnet in seinem "Standpunkt". vom 28. Januar die Entwicklungen ein.


KMU-Exportstimmung: Leichte Zuversicht in einem volatilen Umfeld

Unser Partner S-GE hat die Studie über die KMU-Exportstimmung für das 1. Halbjahr 2026 veröffentlicht. Die Schweizer KMU blicken vorsichtig positiv auf das kommende Halbjahr. Zwar liegt die Exportstimmung wieder klar über der Wachstumsschwelle, doch bleibt das internationale Umfeld von hoher Unsicherheit geprägt. Entlastung bringt insbesondere die Senkung der US-Zölle, während Freihandelsabkommen für viele Unternehmen an Bedeutung gewinnen und zusätzliche Perspektiven eröffnen.

Merkblatt für Arbeitgeber: Grenzgänger aus Italien

Rund 11'000 Grenzgänger - überwiegend aus Italien - arbeiten in Graubünden und insbesondere in Südbünden. Seit 2010 hat sich ihre Zahl mehr als verdoppelt. Das neue Grenzgängerabkommen mit Italien - in Kraft seit 2024 - hat bei Arbeitgebern und italienischen Arbeitnehmenden zahlreiche Fragen ausgelöst. Für neue Grenzgänger bedeutet das Abkommen eine höhere Steuerbelastung, was für die Unternehmen die Rekrutierung teilweise erschwert. In Zusammenarbeit der Dachorganisationen der Wirtschaft Graubünden hat der Bündner Gewerbeverband in einem Merkblatt ein FAQ sowie nützliche weiterführende Links zum neuen Grenzgängerabkommen zusammengestellt.

Schweiz mit Rekord bei Firmengründungen - Graubünden mit leichtem Rückgang

2025 markiert einen neuen Spitzenwert bei den schweizweiten Firmengründungen. Laut der Erhebung des Instituts für Jungunternehmen (IFJ) sind im vergangenen Jahr 55'654 Neugründungen (+5.1% zum Vorjahr) registriert worden. Der stärkste Zuwachs erfolgte in der Zentralschweiz, Graubünden hat mit 1'168 Neugründungen einen leichten Rückgang (-0.8% zum Vorjahr) zu verzeichnen - dabei gilt es jedoch zu beachten, dass im Jahr 2021 die 1'000er Grenze seit 2014 zum ersten Mal wieder überschritten wurde und sich seither entsprechend auf konstant hohem Niveau befindet.

BSS-Studie belegt: Erhöhungen der Lohnbeiträge sind schädlich für Standort und Generationengerechtigkeit

In der Debatte um milliardenschwere Mehrausgaben werden vermehrt höhere Lohnbeiträge als Finanzierungslösung ins Spiel gebracht. Eine neue Studie von BSS Volkswirtschaftliche Beratung warnt vor diesem Weg: Lohnabgaben belasten die Erwerbsarbeit einseitig, schwächen die internationale Standortattraktivität und verschärfen Verteilungskonflikte zwischen den Generationen. Zudem schwächen höhere Abgaben die Erwerbsanreize insbesondere für Frauen und ältere Arbeitnehmende.

Herausforderungen kennen keine Unternehmensgrösse

Die aktuelle Umfrage unseres Dachverbands economiesuisse zeigt: Unternehmen sind unabhängig von ihrer Grösse mit denselben Herausforderungen wie Regulierungslast und Absatzschwierigkeiten im Ausland konfrontiert. KMU's sind gleich stark betroffen wie Grossunternehmen.

13. AHV-Rente ersetzt keine Reform – im Gegenteil

Die AHV ist und bleibt das wichtigste Sozialwerk der Schweiz und sie bewegt die Bevölkerung wie kaum ein anderes Thema. Das zeigt das UBS-Sorgenbarometer 2025 deutlich: Die AHV steht ganz oben auf der Liste der grössten Zukunftssorgen. Gleichzeitig wird mit der 13. AHV-Rente viel Geld verteilt – ohne dass die strukturellen Herausforderungen gelöst werden. Es braucht jetzt nachhaltige Reformen, die über kurzfristige Versprechen hinausgehen.

Schweizer Exportwirtschaft unter Druck – Wirtschaftswachstum kühlt weiter ab

Die grosse Unsicherheit auf den Weltmärkten und protektionistische Massnahmen vieler Länder belasten die Schweizer Exportwirtschaft. Unser Dachverband economiesuisse erwartet aufgrund der Konjunkturumfrage vom November 2025, dass das reale Bruttoinlandprodukt der Schweiz nach 1.2 Prozent im 2025 auch 2026 verhalten mit 1.0 Prozent wächst. Die Arbeitslosenquote wird von durchschnittlich 2.8 Prozent (2025) auf 3.0 Prozent (2026) steigen.​

​​Bürokratieabbau: Erster Schritt ist getan, weitere müssen folgen​

Die HKGR begrüsst, dass der Bundesrat Massnahmen zum Bürokratieabbau ergriffen hat - die Massnahmen müssen nun rasch umgesetzt werden. Zudem müssen weitere Entlastungen folgen, denn unser Wirtschaftsstandort steht unter erheblichem Druck. Dabei ist auch das Parlament gefordert, keine neuen Belastungen zu beschliessen.

30 Milliarden Franken vermeidbare Bürokratiekosten pro Jahr

Gemäss einer neuen Studie von ifo und BSS im Auftrag unseres Dachverbands economiesuisse könnten in der Schweiz Bürokratiekosten von über 30 Milliarden Franken pro Jahr vermieden werden, wenn die Behörden ihre Prozesse effizienter und digitaler ausgestalten. Die Regulierungskosten insgesamt betragen rund 80 Milliarden Franken. Die Belastung für Unternehmen und Landwirtschaftsbetriebe muss jetzt abgebaut werden, damit diese weiterhin im Hochlohnland Schweiz produzieren können.