Das Schweizer Stimmvolk spricht sich deutlich gegen eine neue Kapitalgewinnsteuer aus und lehnt die Steuerinitiative der Juso an der Urne klar ab. Die HKGR ist erfreut über dieses deutliche Abstimmungsergebnis.
Mit einem Positionspapier nehmen die Dachorganisationen der Wirtschaft Graubünden Stellung zum Aktionsplan "Green Deal für Graubünden". Beim Bündner Green Deal sollte ein zukunftsgerichtetes Wirtschaftsprogramm im Fokus stehen, mit neue Technologien und Prozessen, welche die natürlichen Ressourcen weniger belasten und die nachhaltige Wirtschaft von morgen begünstigen. Graubünden hat hier viel Potenzial.
Gemeinsam mit einer breiten Allianz aus Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur, Politik und Gesellschaft fordert die HKGR die rasche Freigabe des Kohäsionsbeitrags und den Wiederanschluss der Schweiz an die europäischen Kooperationsprogramme.
Der Nationalrat hat am 15. September 2021 beschlossen, dem Ständerat zu folgen und die Industriezölle aufzuheben. Die Abschaffung der Industriezölle bringt den Schweizer Unternehmen eine notwendige finanzielle und administrative Entlastung. Die HKGR begrüsst diesen wichtigen Entscheid.
HKGR-Präsident Romano Seglias setzt sich in seinem Gastkommentar im Bündner Tagblatt mit der UBS-Studie "Kantonaler Wettbewerbsindikator (KWI)" auseinander.
Handelskammer und Arbeitgeberverband Graubünden sagt Nein zur 99-Prozent-Initiative. Die darin vorgesehenen Massnahmen schaden dem Wirtschaftsstandort Schweiz und hätten für einen breiten Bevölkerungs- und Unternehmenskreis eine erhöhte Steuerbelastung zur Folge.
Die HKGR stimmt der in Vernehmlassung befindlichen Flexibilisierung der Arbeits- und Ruhezeiten grundsätzlich zu. Das neue Jahresarbeitszeitmodell soll aber nicht nur Unternehmen in den Bereichen Beratung, Wirtschaftsprüfung oder Treuhand offenstehen, sondern sämtlichen Branchen.
Die Corona-Krise kann nur mit weiteren Impffortschritten unterbunden werden. Unsere beiden Dachverbände - der Schweizerische Arbeitgeberverband und economiesuisse - appellieren deshalb gemeinsam mit dem Schweizerischen Gewerbeverband an die Bevölkerung, von den Impfangeboten weiterhin Gebrauch zu machen.
Aus Sicht der HKGR ist die Erweiterung des Geltungsbereichs für das Covid-Zertifikat nachvollziehbar, wenn so eine Überlastung der Spitäler und ein weiterer Lockdown verhindert werden kann. Die Ausdehnung der Zertifikatspflicht soll (auch im Winter) nur als Ultima Ratio eingeführt werden, wenn eine Überlastung des Gesundheitssystems mit allergrösster Wahrscheinlichkeit droht. Vorab soll die unternehmerische Freiheit gelten.
Die Dachorganisationen der Wirtschaft Graubünden unterstützen im Grundsatz den Beitritt des Kantons Graubünden zum revidierten IVöB. Neben einer Harmonisierung der rechtlichen Grundlagen ist für die Bündner Wirtschaft auch eine Harmonisierung im Vollzug von Bedeutung. Ziel der Vorlage muss die Stärkung des fairen Wettbewerbs mit gleich langen Spiessen sein. Dringenden Ergänzungsbedarf sehen die DOWG entsprechend zu Art. 29 IVöB.
Eine moderne, leistungsfähige und schlanke Verwaltung braucht qualifiziertes und motiviertes Personal. Der Anpassungsbedarf soll aber nicht ausschliesslich über eine Anspruchserweiterung, sondern vornehmlich über eine Flexibilisierung der bestehenden Arbeitsbedingung und somit kostenneutral erfolgen. Insbesondere die generelle Erhöhung des Ferienanspruchs für kantonale Angestellte jüngeren und mittleren Alters lehnen die DOWG – ohne entsprechende Kompensation und Budgetneutralität – entschieden ab.
Mit der Teilnahme an der Online-Umfrage des Kantons bis am 25. Juni 2021 helfen Sie mit, ein Meinungsbild der Bündner Unternehmen zur Arbeit des Kantons und insbesondere des Kantonalen Führungsstabes (KFS) zu erstellen.
Die Wirtschaft unterstützt die Aufhebung der Industriezölle und die Vereinfachung der Zolltarifstruktur. Die Industriezollaufhebung bringt Schweizer Unternehmen (insb. KMU) und dem Gewerbe eine wichtige finanzielle und administrative Entlastung. Davon profitieren auch die Konsumenten/-innen. Die Einnahmeverluste in der Bundeskasse werden durch den Wohlfahrtsgewinn überkompensiert.