Schweiz steigt bei wirtschaftlicher Freiheit auf Rang zwei
Die Schweiz belegt im aktuellen Economic Freedom of the World-Ranking des kanadischen Fraser Institute den zweiten Platz hinter Hongkong. Im Vorjahresbericht lag sie noch auf Rang vier. Spitzenreiterin ist die Schweiz bei der Geldwertstabilität.
Die Schweiz ist im weltweiten Vergleich der wirtschaftlichen Freiheit vom vierten auf den zweiten Platz vorgerückt. Das geht aus dem Bericht Economic Freedom of the World 2026 des kanadischen Fraser Institute mit Hauptsitz in Vancouver hervor. Das Ranking basiert auf Daten von 2024 und umfasst 165 Länder und Gebiete. Die Schweiz erreicht 8,45 von maximal 10 Punkten. Im Vorjahresbericht belegte sie hinter Hongkong, Singapur und Neuseeland den vierten Platz.
An der Spitze des aktuellen Rankings liegt erneut Hongkong (8,53 Punkte). Auf die zweitplatzierte Schweiz folgen Singapur (8,43), Neuseeland (8,38) und die Vereinigten Staaten (8,21). Deutschland liegt mit 7,88 Punkten auf Rang 19, Frankreich mit 7,51 auf Rang 39. Besonders gut schneidet die Schweiz bei der Geldwertstabilität mit Rang eins sowie beim Rechtssystem und dem Schutz von Eigentumsrechten mit Rang vier ab. Bei der internationalen Handelsfreiheit liegt sie auf Rang 45.
Der Index misst die wirtschaftliche Freiheit anhand von 46 Indikatoren in fünf Bereichen: Staatsgrösse, Rechtssystem und Eigentumsrechte, Geldwertstabilität, internationale Handelsfreiheit und Regulierung. Auf den letzten drei Plätzen liegen Sudan, Simbabwe und Venezuela. Weltweit hat sich die wirtschaftliche Freiheit nach der Pandemie etwas erholt, liegt aber weiterhin unter dem Niveau von davor.
Das Fraser Institute versteht unter wirtschaftlicher Freiheit den Spielraum von Menschen, selbst zu entscheiden, was sie kaufen, wo sie arbeiten oder ob sie ein Unternehmen gründen. „Wo Menschen die Freiheit haben, ihre eigenen Chancen zu verfolgen und ihre eigenen wirtschaftlichen Entscheidungen zu treffen, führen sie ein wohlhabenderes, glücklicheres und gesünderes Leben“, so Mitautor Matthew Mitchell in einer Mitteilung.