Aktuelles
Mitgliederumfrage 2026: Automatisierung und KI auf dem Vormarsch
Die diesjährige Mitgliederumfrage der HKGR und den weiteren Dachorganisationen der Wirtschaft Graubünden (DWGR) zeigt, dass die Geschäftslage trotz weltwirtschaftlicher Unsicherheiten weiterhin als stabil beurteilt wird. Auch die Erwartungen bis Ende 2026 sind grundsätzlich positiv. Gleichzeitig macht die Umfrage deutlich, dass die wirtschaftliche Situation stark branchenspezifisch geprägt ist. Die Umfrage zeigt auch, dass zahlreiche Bündner Unternehmen bereits über einen hohen Digitalisierungsgrad verfügen und Künstliche Intelligenz sich zunehmend im Unternehmensalltag etabliert.
US-Zölle und die Schweizer Wirtschaft - ein Update
Nach der Aufhebung der länderspezifischen Zusatzzölle durch den US Supreme Court führte der US-Präsident am 24. Februar 2026 einen pauschalen Zusatzzoll von 10 Prozent für 150 Tage auf Basis von Section 122 des US Trade Act ein. Parallel dazu wurden durch die US-Regierung handelspolitische Massnahmen gestützt auf andere Rechtsgrundlagen vorbereitet, welche nach Ablauf der 150 Tage die Section-122-Zölle wiederum ablösen sollen (gemäss Ankündigung vom 3. Juni 2026 für die Schweiz ein Zusatzzoll von 12.5 Prozent). Die Handelsgespräche mit den USA werden derweil fortgeführt.
Unsicherheit bremst Wachstum
Unser Dachverband economiesuisse hat seine neueste Konjunkturprognose veröffentlicht: Die Schweizer Wirtschaft entwickelt sich trotz geopolitischer Unsicherheiten stabil, bleibt jedoch unter ihrem Potenzial. Während sich die Exportwirtschaft robust zeigt, verzeichnen die binnenorientierten Branchen eine solide Entwicklung. Für 2026 erwartet economiesuisse ein reales Wirtschaftswachstum von 1,0 Prozent und für 2027 von 1,2 Prozent. Die Inflation dürfte 2026 auf 0,8 Prozent steigen. Gleichzeitig wird ein leichter Anstieg der Arbeitslosenquote von 3,1 auf 3,2 Prozent erwartet.
Wirtschaftstalk
Präferenzieller Ursprung | Webinar am 17. Juni 2026
In diesem Webinar unseres Partners S-GE erhalten Sie einen kompakten Überblick darüber, was präferenzielle Ursprungsregeln im Rahmen der aktuell geltenden Freihandelsabkommen aus Sicht Schweiz/EFTA bedeuten, welche Ursprungsnachweise zur Verfügung stehen und wann welcher Nachweis erforderlich ist – etwa EUR.1, EUR.1 CN, Ursprungserklärungen oder Lieferantenerklärungen.
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